Mit hohem Anspruch gesucht.
Höchste Qualität gefunden.

Erfolgsstory Heinemann Medizintechnik

Die Heinemann Medizintechnik GmbH entwickelt HNO-Behandlungseinheiten für Arztpraxen und Kliniken auf der ganzen Welt. Den hohen Anspruch des Unternehmens an Qualität und Nachhaltigkeit erfüllt auch der Firmenstandort in Kaltenkirchen.

Wer in Singapur, Indien oder Papua-Neuguinea eine HNO-Praxis besucht, wird wahrscheinlich mit innovativer Technik aus Kaltenkirchen behandelt. Die Heinemann Medizintechnik GmbH produziert als einer der weltweiten Marktführer Behandlungseinheiten für Kliniken und Arztpraxen auf fast allen Kontinenten. Die Arbeitsplätze für Hals-Nasen-Ohren-Praxen werden im Baukastenprinzip an individuelle Wünsche angepasst und erfüllen auch in Sachen Design die höchsten Ansprüche. „Wir stellen im Prinzip technische Medizinmöbel her“, erklärt Geschäftsführer Frank Spillner. Die aus rund 130 Einzelteilen bestehenden Einheiten werden fast komplett im eigenen Unternehmen gefertigt – vom Stanzen der verzinkten Stahlplatten bis zum Einbau der komplexen Elektronik. Neben den selbst hergestellten Produkten vertreibt das Unternehmen auch Medizingeräte wie Mikroskope, Endoskope und Patientenstühle.

viel platz für nachhaltigkeit

Die Firma wurde 1983 gegründet und war lange in Hamburg-Hummelsbüttel ansässig. 2012 wurde der heutige Firmensitz in Kaltenkirchen eröffnet. „In den zehn Jahren zuvor hatte sich unser jährlicher Umsatz von 2 Mio. Euro auf rund 78 Mio. Euro erhöht. Wir waren mit dem begrenzten Platz nicht mehr in der Lage, unserem Geschäft gerecht zu werden; unsere Produktion ist heute um das 9-fache größer. Außerdem hatte Kaltenkirchen einen sehr attraktiven steuerlichen Hebesatz“, so Frank Spillner. Auf dem 6.000 qm großen Grundstück befindet sich neben einem modernen Bürogebäude eine energieeffiziente, 1.600 qm große Produktionshalle. „Wir setzen stark auf Nachhaltigkeit“, erzählt der Geschäftsführer. „Die ganze Halle wurde mit energiesparender LED-Technik und Photovoltaik auf dem Dach ausgestattet. Auf unserem Parkplatz haben wir zudem mehrere E-Ladesäulen errichtet, die von allen Mitarbeitenden genutzt werden können.“

das herz schlägt in kaltenkirchen

Rund 220 Mitarbeitende hat die Unternehmensgruppe der Heinemann Medizintechnik weltweit. Doch der Standort in Kaltenkirchen ist und bleibt das Herzstück des Unternehmens. „Wir sind wirklich happy hier“, sagt Frank Spillner. „Wir haben eine attraktive Fläche, eine gute Glasfaser-Infrastruktur und genügend Einkaufsmöglichkeiten für die Mittagspause. Über die A7 oder den nahen Bahnhof kommen unsere Mitarbeitenden von außerhalb schnell zur Arbeit. Wir haben einen guten Draht zur Wirtschaftsförderung und auch mit dem Bürgermeister Hanno Krause tauschen wir uns gerne aus.“ Für Frank Spillner ist auch das soziale Engagement vor Ort selbstverständlich. Eine enge Verbindung besteht zum Förderzentrum Janusz-Korczak-Schule, welches das Unternehmen beispielsweise mit EDV-Support und Sachspenden wie rollbaren Arzthockern unterstützt.

 

neubau für die tochterfirma

Diese lokale Verbundenheit will die Heinemann Medizintechnik GmbH zukünftig auch mit einem Tochter- und einem Partnerunternehmen weiter stärken: Auf dem angrenzenden noch freien Gewerbegrundstück soll für rund 5 Mio. Euro Investitionskosten eine Produktionshalle sowie ein Verwaltungsgebäude für ILO Electronic aus Quickborn entstehen, einem Hersteller von Endoskopiegeräten, Lichtquellen und Kameras. „Wegen der Corona-Pandemie mussten wir den geplanten Baustart um rund zwei Jahre verschieben, das war seitens der Stadt Kaltenkirchen zum Glück kein Problem“, erzählt Frank Spillner. Ein weiterer Teil des Grundstücks ist für einen Geschäftspartner reserviert.

erweiterung des portfolios geplant

Die Integration der Tochterfirma ILO Electronic ist für die Heinemann Medizintechnik strategisch ein wichtiger Schritt. „Wir spielen jetzt schon in der internationalen Spitzenliga mit und sind in vielen Ländern der Marktführer im HNO-Bereich. Unsere Kunden wissen, dass wir nur hochwertige Komponenten verbauen und unsere Produkte so bis zu 20 Jahre halten. Zukünftig möchten wir ein Komplettanbieter sein und auch Instrumente wie Endoskope und Kameras selbst produzieren“, erklärt Frank Spillner, der früher Finanzdirektor bei Philips war. Sorgen bereiten ihm zurzeit allerdings die Geschäfte in Russland, mit denen bislang ein Großteil des Umsatzes erzielt wird. „Wir beschäftigen allein in unserem Moskauer Büro 50 Mitarbeitende. Medizintechnik ist bisher grundsätzlich nicht von Sanktionen betroffen, aber der Krieg in der Ukraine schafft für uns eine große Unsicherheit.“

 

familiäres klima, weltweiter erfolg

Am Firmensitz in Kaltenkirchen herrscht eine entspannte und familiäre Stimmung. „Wir haben ein gutes Betriebsklima“, sagt Geschäftsführer Frank Spillner. Das Gebäude unterstreicht diesen Eindruck durch helle Räume und zwei Terrassen, auf denen die Mitarbeitenden im Sommer für ein Pausen-Eis oder gemeinsame Grillabende zusammenkommen. Im Büro des Geschäftsführers hingegen betritt man eine fast schon exotisch anmutende Welt. Hier wimmelt es von Gastgeschenken internationaler Geschäftspartnerinnen und -partner und vielen Erinnerungsstücken. So hängt an einer Wand ein Gruppenfoto von einem Staatsbesuch in Usbekistan, gemeinsam mit dem heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Allerorten finden sich außerdem Rennrad-Devotionalien – ein Hobby, das Frank Spillner mit Leidenschaft und gemeinsam mit dem hauseigenen Rennrad-Team betreibt. Der Spagat zwischen internationalem Erfolg und regionaler Verwurzelung scheint in Kaltenkirchen vorbildlich zu gelingen.

haben sie fragen?

Kaltenkirchen

Sabine Ohlrich

Wirtschaftsförderung

+49 4191 939 220

s.ohlrich@kaltenkirchen.de

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