Supermarkt-Zentrale gesucht.
Super Fläche gefunden.

NORDGATE Erfolgsstory REWE Nord

Logistik Henstedt-Ulzburg

In Henstedt-Ulzburg betreibt die REWE Nord ihr Verwaltungs- und Logistikzentrum – ein strategischer Knotenpunkt, von dem aus Hunderte Supermärkte in Norddeutschland beliefert werden. Seit der Eröffnung im Jahr 2022 ist das Unternehmen eine feste Größe im Gewerbegebiet und einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region. 

Im neuen Zentrallager der REWE Nord ist ordentlich was los. Es rattert, ruckelt und klackert. Saftflaschen und Müslipackungen werden von Im Zentrallager der REWE Nord ist ordentlich was los. Es rattert, ruckelt und klackert. Saftflaschen und Müslipackungen werden über lange Transportbänder auf Paletten bewegt, während riesige Drehmaschinen Folie um gestapelte Waren wickeln. „Unser Trockensortiment ist zu rund 90 Prozent automatisiert“, erklärt Betriebsleiter Sven Petersen.

Die große Halle ist dabei nur ein Teil des Standorts: Auf einer Gewerbefläche von 250.000 Quadratmetern befinden sich mehrere Lager für Kühl- und Tiefkühlartikel, Obst und Gemüse sowie das vollständige Fleischsortiment. Von außen wirkt das weitläufige Gelände fast wie ein Großflughafen, denn täglich werden hier bis zu 120 Lkws be- und entladen. Nach einem kurzen Stopp an einem der über 200 Ladetore beliefern sie 338 REWE-Märkte in Schleswig-Holstein und Hamburg.
 

kurze wege für waren und mitarbeitende

Die operative Logistik ist jedoch nur eine Seite des Standorts. Von Henstedt-Ulzburg aus wird die gesamte REWE Nord-Region inklusive mehrerer weiterer Lager betreut. Dies spiegelt sich auch in der Belegschaft wider: Von den rund 1.000 Mitarbeitenden arbeiten etwa 500 in der modernen Verwaltung. Um den Arbeitsalltag attraktiv zu gestalten, wurde das Gelände als vielfältiger Campus konzipiert. Es gibt ein Betriebsrestaurant, eine großzügige Dachterrasse, ein Fitnessstudio und einen eigenen REWE-Markt für Mitarbeitende.

Andreas Persigehl, seit dem 1. September 2025 Vorsitzender der Geschäftsleitung der REWE Region Nord, kennt den Standort noch aus der Bauphase. Damals war er als nationaler Projektleiter für die Ansiedlung verantwortlich. „Der Standort Henstedt-Ulzburg ist für uns viel mehr als nur ein Logistik-Knotenpunkt. Er ist unser lebendiger ‚Blueprint‘ für die Zukunft“, erzählt er. Das nächste Projekt in Wien wird derzeit in enger Anlehnung an das schleswig-holsteinische Vorbild gebaut.

alle(s) unter einem dach

Der wichtigste Vorteil des Standorts ist die Konzentration aller Sortimente an einem Ort. Früher waren die Lager, wie etwa in Stelle bei Hamburg, und die Verwaltung räumlich getrennt. „Die Kolleginnen und Kollegen mussten für den persönlichen Austausch extra anreisen“, so Persigehl. Dank der großen Grundstücksfläche in Henstedt-Ulzburg konnte der Standort völlig neu konzipiert werden.

„Verwaltung und Logistik arbeiten jetzt unter einem Dach zusammen“, erklärt der Geschäftsführer. „Unsere Mitarbeitenden gehen für Absprachen einfach über den Flur oder begegnen sich beim Mittagessen in der Kantine. Das schafft eine enorme Direktheit.“ Dieser Ansatz macht den Standort auch zum Raum für Innovationen: Hier wird an nachhaltigen Transportlösungen geforscht und der Einsatz von Lieferrobotern erprobt. 

ein trumpf für logistik und recruiting

Das Grundstück wurde bereits 2012 bei einem Treffen mit NORDGATE auf der Immobilienmesse Expo Real identifiziert. Geografisch hat sich Henstedt-Ulzburg wie erwartet als echter Trumpf erwiesen. Die direkte Anbindung an die nur 1,5 Kilometer entfernte A7 und die kurzen Distanzen zu den norddeutschen Supermärkten sparen wertvolle Transportkilometer. „Durch die Nähe zur Metropolregion Hamburg haben wir zudem eine hohe Anziehungskraft als Arbeitgeber und können exzellente Top-Kräfte gewinnen“, freut sich Persigehl.

Rückblickend schätzt der Geschäftsführer besonders die Begleitung durch die Wirtschaftsförderung in der Planungsphase. Damals mussten die Auswirkungen des Großprojekts genau analysiert werden, um der Gemeinde eine fundierte Ansiedlungsentscheidung zu ermöglichen. Die Entscheidung für REWE hat sich als goldrichtig erwiesen – nicht zuletzt, weil das Unternehmen verlässlich Wort gehalten und die zugesagte Zahl an Arbeitsplätzen exakt umgesetzt hat. Heute pflegt man einen engen Austausch mit der Gemeinde. Ein konkreter Meilenstein dieser Zusammenarbeit war etwa die gemeinsam realisierte, unverzichtbare ÖPNV-Anbindung.

enger austausch mit der gemeinde

Rückblickend schätzt der Geschäftsführer besonders die Begleitung durch die Wirtschaftsförderung in der Planungsphase. Damals mussten die Auswirkungen des Großprojekts genau analysiert werden, um der Gemeinde eine fundierte Ansiedlungsentscheidung zu ermöglichen. Die Entscheidung für REWE hat sich als goldrichtig erwiesen – nicht zuletzt, weil das Unternehmen verlässlich Wort gehalten und die zugesagte Zahl an Arbeitsplätzen exakt umgesetzt hat. Heute pflegt man einen engen Austausch mit der Gemeinde. Ein konkreter Meilenstein dieser Zusammenarbeit war etwa die gemeinsam realisierte, unverzichtbare ÖPNV-Anbindung.

ein offener campus für das gewerbegebiet

Dieses Engagement prägt auch den Alltag im Gewerbegebiet Nord. REWE versteht sich hier als aktiver Teil eines partnerschaftlichen Netzwerks. So gibt es beispielsweise eine eigene Ausschreibungsliste, durch die Handwerksunternehmen und Dienstleister aus der Region von der Präsenz des Konzerns profitieren können.
Zugleich ist der Standort zu einem beliebten Treffpunkt für die Nachbarschaft geworden. Das Unternehmen vermietet Veranstaltungsräume an benachbarte Firmen und die Kantine steht auch Mitarbeitenden anderer Betriebe offen. „Alle arbeiten Hand in Hand an der Attraktivität des Gewerbegebiets Nord“, fasst der Geschäftsführer den lokalen Zusammenhalt zusammen.
 

füreinander da in der genossenschaft

Mit rund 1.000 Beschäftigten ist der Standort einer der größten Arbeitgeber in der Region – und fest verwurzelt in der genossenschaftlichen Struktur der REWE Nord. „Da unsere Anteilseigner mittelständische Kaufleute sind, legen wir besonderen Wert auf partnerschaftliches Handeln“, betont Andreas Persigehl. Für ihn bedeutet das vor allem Verbindlichkeit und Bodenhaftung.

Entsprechend diesem Leitbild ist aus dem einstigen Bauprojekt ein identitätsstiftender Zentralstandort entstanden, der den Austausch auf vielen Ebenen fördert. Ein Campus, der, wie Persigehl es abschließend zusammenfasst, „durch seine unkomplizierte Direktheit heute Maßstäbe für den gesamten Handel setzt“.

haben sie fragen?

Henstedt-Ulzburg

Sebastian Döll

Wirtschaftsförderung

+49 4193 963 470

sebastian.doell@henstedt-ulzburg.de

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